07.05.2018 @ 13.12Uhr
Was für eine verrückte Liga. Gefühlt 90 Prozent der Liga befinden sich im Abstiegskampf und nun kam mit Heidenheim wieder ein direkter Kontrahent ins Stadion An der Alten Försterei. Drei Punkte trennte zu diesem Zeitpunkt die beiden Mannschaften und mit einem Sieg hätte man drei Spieltage vor Ende sechs Punkte Vorsprung. Klingt jut, nicht wahr? Na ja, aber nach vielen Jahren fast schon unionuntypischen Steigerungen von Jahr zu Jahr sind wir in diesem Jahr mal auf den Hosenboden der Tatsachen geholt worden. Dementsprechend ist auch die alte Heimstärke passé und man musste sich in diesem Spiel nach hartem Kampf mit einem eins zu eins begnügen. Den Willen kann man der Mannschaft wirklich nicht absprechen, aber sie wirkte gehemmt in ihren Aktionen. Ähnliches kann man wieder zur Leistung auf den Rängen in der ersten Halbzeit sagen, aber was zur Hölle war denn in der zweiten Halbzeit los? Mit dem Treffer zum eins zu null für Heidenheim explodierte die Alte Försterei. Jeder Angriff wurde nun mit Inbrunst von den Rängen begleitet. Jeder Torschuss, jeder Standard gefühlt ins Tor geschrien. Die Mannschaft dankte es nach wenigen Minuten mit dem Ausgleich, leider reichte es nicht mehr für einen Sieg und dennoch hatte man seit langer Zeit mal wieder das Gefühl, dass Mannschaft und Fans an einem Strang zogen und beide Parteien bereit waren, zumindest in der zweiten Halbzeit, alles dafür zu geben, als Sieger vom Platz zu gehen. Daran muss man in den letzten drei Spielen anknüpfen.

Die Gäste aus Heidenheim mussten sich mal wieder mit einem künstlich verkleinerten Gästeblock zufrieden geben. Sieht immer noch komisch aus doch Proteste diesbezüglich blieben bisher auch aus.

Neben der schon angesprochenen sehr guten Stimmung in Hälfte zwei gab es noch an zwei anderen Stellen Berichtenswertes. So wurden vor dem Spiel vom Verein in Zusammenarbeit mit der Szene kostenlose T-Shirts mit dem Slogan „Gib niemals auf und glaub an dich“ verteilt. Der Slogan ist angelehnt an selbigen Song aus unserem Liedrepertoire und passt wie die Faust aufs Auge zu der derzeitigen Situation.
So schwierig derzeit auch die sportliche Situation aussieht, umso schöner sind die Momente wenn man verdienten Weggefährten eine Überraschung bereiten kann. So gab es zum 15-jährigen Geburtstag der Eisernen Biker auf der Waldseite eine Choreo, welche einen Rocker mit EB-Kutte zeigte unter dem Motto: „Sind wir zu laut, seid ihr zu alt“. Angefertigt wurde die Choreo von den aktiven Gruppen und einzelnen Mitgliedern der Eisernen Biker. Allet Jute auch an dieser Stelle noch einmal von uns. Auf die nächsten 15 Jahre!

In diesem Sinne:

Eisern Union!





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