04.05.2018 @ 13.12Uhr
Union in Hamburg. Das klingt erst mal mehr nach Pflicht als Vergnügen, auch wenn die Stadt viel zu bieten hat. An das Floskelbingo im Blätterwald und den sozialen Medien hat man sich mit den Jahren ja schon gewöhnt.
Durch die unproblematische Terminierung gestaltete sich die Fahrt recht entspannt. Für die Fahrt wurde so gut wie jedes verfügbare Verkehrsmittel auf der Schiene und der Straße genutzt. Nach früher Ankunft ging es für uns mit S- und U-Bahn bei Tageslicht und ehrlichem hamburger Fußballwetter zum Stadion.
Ungeachtet der mäßigen Punkteausbeute beider Mannschaften in den vorangegangenen Wochen war die Ticketnachfrage auch bei den Unionern wieder groß, die eher selten den Weg in die auswärtigen Stadien dieser Republik finden und hier die kurze Distanz nutzten. Egal ob man St. Pauli nun nicht mag oder scheiße findet dürfte am Ende wieder jeder, der wollte, auch eine Karte bekommen haben.
Konnte Union beim letzten Aufeinandertreffen im Stadion An der Alten Försterei noch auf einen komfortablen Saisonstart zurückblicken, wendete sich der Blick stetig Richtung Tabellenkeller. In einer Liga, in der rechnerisch noch fast alles möglich zu sein scheint, kann sich noch kein Verein entspannt zurücklehnen. Da benötigt unser Verein jede Unterstützung!
Gute 3.000 Unioner waren dann im Stadion vertreten. Zum Intro wurden im Gästeblock kleine Schwenker eingesetzt. Auch auf der Haupttribüne war ein Haufen Unioner vertreten, welcher beim Wechselgesang mal alles rausholte. Eisern! Auch die Koordination mit dem oberen Block lief heute wie von selbst, sodass phasenweise eine gute Lautstärke erreicht wurde.
Bei diesem Nieselregen hielt das Tape nirgendwo wirklich lange, weder am Zaun, noch an der Jacke des Vordermanns.

Auf dem Platz standen heute Fürstner für Prömel, vorn Hedlund für Hosiner und im Tor Mesenhöler für Busk. Die Partie zunächst sehr kämpferisch und mit guten Chancen auf beiden Seiten inklusive eines Alutreffers von Skrzybski. Beiden Seiten war der Siegeswille anzumerken und es entwickelte sich eine emotionale Partie mit spielbezogenem Support.
Die Heimseite war nur selten deutlich zu vernehmen und wird mit ihrem heutigen Auftritt nicht weiter in Erinnerung bleiben.
Zehn Minuten vor Schluss konnte der halbhohe Zaun dann endlich für das genutzt werden, für was er ausgelegt ist: ein fetter Torjubel. Union trifft durch Hedlund in Unterzahl Der Block schien zu explodieren. Jeder hatte diesen Treffer herbeigesehnt, um in der Tabelle wieder Strecke zu machen.
So erlösend das Tor in Hamburg vielleicht erschien, ist im Abstiegskampf noch nichts entschieden und Union wäre gut beraten in den letzten vier Spielen vor der Sommerpause noch mal alles zu geben, um die Klasse zu sichern.

In diesem Sinne: Mit aller Gewalt, Klassenerhalt!





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