06.02.2018 @ 13.12Uhr
Nach einer recht kurzen Winterpause samt Trainingslager sollte es uns am 19. Spieltag zum, für viele, Saisonhighlight nach Kiel treiben. Nur wenige waren schon mal im Holstein-Stadion zu Gast und das merkte man auch am Ticketverkauf, waren doch alle Karten ziemlich schnell vergriffen. Hatte man am Anfang noch gehofft, im Sommer nach Kiel zu reisen um ein paar schöne Stunden am Strand zu verbringen, wurde uns dieser Traum doch sehr früh genommen und wie es kommen musste, durften wir im Winter nach Kiel fahren. Des Weiteren wurde Kiel nun auch noch unter der Woche terminiert, was den Frust nochmal nach oben schraubte. Für viele hieß das jetzt wieder: Urlaub beantragen oder zumindest früher von Arbeit gehen, um so nach Kiel zu gelangen. Die Szene reiste auf unterschiedlichste Weise nach Kiel; Bus, Bahn, Autos und Neuner machten sich auf den Weg. Fernab von Betonklötzen und hoch modernen Arenen bietet Kiel noch ein wenig Charme, wie er früher regelmäßig durch die Republik wehte.

Pünktlich in Kiel angekommen, setzte, wie sollte es anders sein, der Regen ein und ein schöner Wind wehte durch das Stadion. Zum Glück gab es heute Regenschirme zu erwerben, was dem ganzen aber nicht wirklich Abhilfe leistete. Das Spiel wurde von uns mit einer Choreo samt Pyroaktion eingeleitet, kleine, feine optische Aktion und auch danach wurde ein ordentlicher Support hingelegt. Dies war nicht ganz so einfach, da die Kommunikation zwischen den Trommlern und Vorsängern sich aufgrund des erweiterten Gästeblock als schwierig erwies . Alles im allen kann man aber doch zufrieden sein.

Aufgrund diverser Fahnenverluste der Szene Kiel blieb der Heimblock optisch blass, konnte sich aber dennoch des Öfteren bemerkbar machen, sodass man von einem guten Auftritt der Heimseite sprechen kann. Das Spiel lief alles andere als optimal für unsere Mannen und bereits nach 19 Minuten lag man 2:0 hinten. Kurz vor der Halbzeit erzielten wir dann zumindest den Anschluss und Erinnerungen an das Hinspiel wurden wieder wach. Das Spektakel setzte sich jedoch nicht fort, da die Kieler uns gut einschnürten und wir nur selten vor das Tor kamen, erst ab Minute 70 konnte man sich befreien und sich vor dem Kieler Tor zeigen. Fünf Minuten vor Ende bekamen wir dann einen Elfmeter zugesprochen, den Polter auch verwandelte. So trennten sich beide Mannschaften unentschieden, was der Punkt wert ist oder auch nicht werden wir am Ende der Saison sehen.

Nachdem die klitschnassen Fahnen und Schwenker eingepackt waren, ging es auch zügig zurück zu den Fahrzeugen und so erreichte man gegen 3 Uhr die Hauptstadt. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht, erwarten wir doch die Jungs vom Club zum Heimspiel.


Und niemals vergessen……

Es wird Zeit für drei Punkte!






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