21.12.2017 @ 13.12Uhr
Am vorletzten Spieltag der Hinrunde ging es für unsere Mannschaft nun nach Bochum. Ein Spiel mit einer gewissen Brisanz nach den Ereignissen der letzten Jahre auf Fanseite. Welche Brisanz und Auswirkung das Ergebnis auf die Trainerposition bei Union hat, konnten zu dem Zeitpunkt wohl nur die wenigsten erahnen. Aber von vorne: Nach einiger Zeit entschied man sich mal wieder mit 9ern in den Ruhrpott zu fahren. Die Staatsmacht wird dies als Konspirative Anreise negativ anmerken, aber die Freiheit zu haben loszufahren und vor allem anzukommen, wann und wo man will, ist für Fußballfans ein seltenes Gut. Die Reise der achtzehn 9er verlief dabei nicht ganz komplikationslos. So durfte man, wenig überraschend, Anfang Dezember die Erfahrung mit einsetzendem, starkem Schneefall machen. Ein 9er erwischte dabei leider die Leitplanke und so ging es für die Beteiligten erst einmal nicht weiter. Wichtig dabei: Alle blieben unverletzt. In einiger Entfernung zum Spielort angekommen und geschlossen abgeparkt, ging es für die 100+x Unioner zuerst per Bahn und später zu Fuß durch die Bochumer Innenstadt Richtung Stadion. Dabei zum größten Teil ohne Staatsmacht, auch mal wieder angenehm. Im Stadion war es ein ungewohntes Bild, so ist die aktive Bochumer Szene derzeit im Stimmungsboykott und positioniert sich auf der Hintertortribüne neben dem Sitzplatzbereich der Gäste. Dort wurde Bewegung seitens Bochum von uns wahrgenommen und somit ging es für 50-70 Leute schnellen Schrittes eben in jenen Sitzplatzbereich, um bereits hängende Zaunfahnen zu sichern. Auf unserer Seite hing dieses Mal anstelle der üblichen Gruppenfahnen die neue große Ultras Union-Fahne mit den Logos der drei Ultragruppen unseres Vereins. Ein schöner Anblick und ein Zeichen für die Geschlossenheit unserer Szene.
Zum Spiel: Union ging schnell in Führung. Danach entwickelte sich ein guter Schlagabtausch wobei die Bochumer galliger wirkten, Union jedoch die besseren Chancen hatte. Am Ende schaffte es unsere Mannschaft leider nicht, die Führung über die Zeit zu retten und so fing man sich in den letzten Minuten sogar noch den Gegentreffer zur bitteren aber auch nicht unverdienten Niederlage.
Auf den Rängen ging der Punkt erwartungsgemäß an uns und dies trotz einer maximal durchschnittlichen Vorstellung. Die Heimseite ohne Ultras enttäuschte und lediglich nach den Toren kam mal ein Hauch von Stimmung auf.

Der Aufstieg gerät in weite Ferne und dennoch war die Entlassung von Jens Keller und dessen Co eine ordentliche Überraschung.

In diesem Sinne:
Jens Keller, Jens Keller,
er trinkt sein Bier immer schneller.
Frisch gezapftes oder Dose.
Kleiner Pimmel in der Hose.







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