17.04.2017 @ 13.12Uhr
Die letzte Begegnung Unions in Hannover datiert vom 20.12.2001. Tore von Harun Isa und Kostadin Vidolov konnten damals eine knappe 3:2-Niederlage in einem spannenden Spiel nicht verhindern.
Diese Fakten belegen, dass der Gegner, die Stadt und die Fanszene für den Großteil der jüngeren Unioner Anhängerschaft doch eher Neuland waren, erinnern sich wohl die wenigsten an vorher besagtes Spiel, geschweige denn haben die wenigsten es selbst live miterlebt. Entsprechend groß war das Berliner Interesse an der Auswärtsfahrt an diesem Samstagnachmittag. Aufstiegskampf gegen einen direkten Konkurrenten, "neuer" Gegner, softe Entfernung - das verspricht im Regelfall eine schnieke Auswärtsfahrt. Leider wurde das Spiel dieses Mal nicht so spannend wie im Dezember des Pokalfinaljahres und man verlor nach einer zwar annehmbaren ersten Halbzeit doch recht verdient mit 0:2. Der Mannschaft macht deswegen nach der vorher hingelegten Siegesserie garantiert niemand einen Vorwurf und trotz des mäßigen Spiels wurde sie sogar recht impulsiv verabschiedet. Einfach weitermachen und auf eure Stärken bauen. Wir glauben an euch!


Die etwa acht- bis zehntausend Gäste lieferten heute zwar teilweise schon ein kleines Feuerwerk ab, jedoch muss man ehrlich gestehen, dass die Koordination diverser Gesänge schon teilweise recht unglücklich wirkte. Oft konnte über die Breite des Blockes nicht vollends der Takt gehalten werden und man muss vielleicht zugeben, dass man für die großen Erstligastadien noch nicht die nötige Professionalität besitzt. Im besten Falle können wir dies in der Saison 17/18 ja ein wenig üben. Wir hoffen das Beste.
Der Block der Gegenseite wirkte zwar ein wenig schwerfällig, bleibt aber sicher besser in Erinnerung als beim Gastauftritt in der Hinrunde. Auffällig war, wie schnell sich nach dem Spiel der Block der Ultras Hannover leerte. Warum dies wohl so war, stellte man beim Marsch zurück zum Bahnhof fest, als sich eine recht große Anzahl Casualwessis an der Hauptstraße nochmal zeigen wollte. Als sich eine etwa 20-köpfige Gruppe Unioner daraufhin jedoch aus der Polizeikette lösen konnte und schnellen Schrittes Richtung Gastgeber eilte, waren diese dann aber auch genauso schnell hinfort, wie ihr Block leer war. Da hätte man vielleicht doch mehr Gegenwehr erwartet. Andererseits muss man sagen, dass sich die Hannoveraner bei einer Situation, welche zu Stande kam weil sich unsere Stadionverbotler versehentlich in die falsche Kneipe verirrten, sehr fair verhielten. Bitter an dieser Nummer, bei der im Endeffekt wiedereinmal nichts geschah, war, dass einige von unseren Jungs von der Staatsmacht zur frühzeitigen Abreise gezwungen wurden und diese leider auch ohne ihre Kumpels antraten.
Nach kleineren Spielereien am stark überwachten Hauptbahnhof Hannover begann auch unsere softe Rückfahrt gen Hauptstadt und man konnte schon gegen halb neun wieder seine Stammkneipen bevölkern.

Und nun nicht den Kopf hängen lassen und weiter alles für den großen Traum geben. Eisern!
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