19.02.2017 @ 13.12Uhr
Um eine gemeinsame Anreise der Szene nach Karlsruhe zu gewährleisten, einigte man sich auf einen früheren Treff am Bahnhof Kirchfeld mit anschließend gemeinsamer S-Bahnfahrt zum Spiel. Auf dem Weg kam es zu keinerlei Straftaten oder Auffälligkeiten, die die Beabsichtigung solcher vermuten lassen könnten. Noch vor unserer Ankunft am Zielort wurde die Bahn angehalten und es kam zur Personalienkontrolle und Durchsuchung ALLER etwa 200 Personen. Hatten Insassen kein gültiges Personaldokument zur Hand, wurden sie zur Feststellung der Personalien in eine naheliegende Gefangenensammelstelle gebracht. Im Anschluss an die Personenkontrollen wurden die Unionfans einzeln in zwei Sonderbussen, die zu diesem Zeitpunkt noch mit der Zielaufschrift "Wildparkstadion" versehen waren, gebracht. Dieser Vorgang dauerte etwa bis Ende der ersten Halbzeit, also geschlagene drei Stunden. Wie man danach feststellen sollte, war das Ziel der Busse jedoch nicht das Wildparkstadion, sondern der ursprüngliche Parkplatz unserer Autos. Die Auswärtsfahrt war für uns an dieser Stelle beendet. Die Polizei brachte uns mit den Sonderbussen, gefolgt von unseren Autos, noch bis etwa 30 Kilometer hinter die Karlsruher Stadtgrenze. Dort kamen wir jedoch vor Bus und 9ern an, was einen Stau verursachte, der den Nachfluss unserer 9 er unmöglich machte.

Der Grund dieser Maßnahme bleibt ungewiss. Bitter, wenn man sich am Sonntag dieser langen Auswärtstour stellt und am Ende das Spiel nicht sehen kann - bitter, wenn durch so ein Spiel für den ein oder anderen eine 100%-Saison zerstört wird. Wieder ein Zeichen, wie die ausführenden Organe dieses Landes alle Entscheidungsgewalt besitzen, um über das Schicksal vieler einzelner zu richten. Grundlos! Wir alle sind gespannt auf die Lügen, mit denen heute Abend dieser Einsatz gerechtfertigt wird.
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