17.10.2017 @ 13.12Uhr
Zur Wismut fuhren wir per WET um zu kontrollieren, ob sich an den Dorfbahnhöfen der Strecke irgendwas verändert hat. Natürlich alles beim alten - im Gegensatz zum Erzgebirgsstadion. Durch das Wegfallen der Laufbahn, den steileren Block und die kompaktere Form des Stadions ist der Charme der alten Schüssel definitiv verflogen. Durch den Umbau zum reinen Fußballstadion macht die Baustelle aber jetzt schon was her.
Die Heimseite schwieg weiterhin. Die Einschätzung, ob das so einen Unterschied macht, sei mal jedem selbst überlassen. Das von der Nachbartribüne angestimmte Aue-Schweine konnte aber gefallen und sorgte für einige Lacher.
Die Mischung stimmte an diesem Tag und unter dem neuen Dach schepperte das Unioner Liedgut zum Teil ganz ordentlich.

Am Ende stand nach kämpferischer Leistung auf dem Platz ein eher glückliches 1:2 für Union zu Buche, was man hier aber gerne mitnahm. Das Glück mit dieser Leistung auch die drei Punkte für den Klassenerhalt zu holen wurde beim letzten Auswärtskick noch vermisst.
Auf der Rückfahrt wurde noch eine Person der medialen Öffentlichkeit besungen. Konsens: Sie lügt!

Und niemals vergessen: Eisern Union!

04.10.2017 @ 13.12Uhr
Anstoßzeiten der 2. Bundesliga:

Montag: 20:30
Dienstag: 18:30
Mittwoch: 18:30
Donnerstag: 20:30
Freitag: 18:30/19:00/20:30
Samstag: 13:00/15:30
Sonntag: 13:30/15:30


Da sind sie also, alle Anstoßzeiten der zweiten Bundesliga. Gar nicht mal so einfach, das alles unter einen Hut zu bekommen. Gerade die Spiele unter der Woche, ja, auch Freitag ist ein Werktag, werden da zum Kraftakt. Es bleibt also nix anderes übrig, als Urlaub zu beantragen, Überstunden abzubauen oder den gelben Schein zum Arbeitgeber zu bringen.

Nachdem man unter der Woche ca. 1270 KM nach Sandhausen zurücklegen durfte, stand am Montag das nächste Wochenspiel an einem Montag an. Zu Gast war die Mannschaft des 1.FC Kaiserslautern und auch diese legte am Montag ca. 1300 KM zurück. An einem Wochentag! FICK DICH, DFB! Fick dich einfach, wie man die Interessen der Fans so sehr mit Füßen treten kann, ist schlicht unbegreiflich und das alles nur, damit man noch mehr Geld aus der Liga quetschen kann und damit der TV-Konsument zufrieden ist.

Nachdem man unter der Woche die zweite Auswärtsniederlage der Saison einstecken musste, schallte es schon wieder durch den Blätterwald und man las etwas von Krise hier, Krise da, und selbst der Trainer stand schon fast vor dem Aus. Junge, Junge, Junge, da fässt man sich einfach nur noch an den Kopf, was in der Tageszeitung steht, wenn es mal nicht so läuft. Die Mannschaft ließ das anscheinen alles kalt und so legte man einen furiosen Start hin und führte bereits nach 32 Minuten mit 4:0 und verschoss dabei noch einen Elfmeter. Besonders Polter stach bei einer guten Mannschaftsleistung hervor und schoss drei Tore. In der zweiten Halbzeit passierte nicht mehr viel und Union schaltete zwei Gänge runter und so kam nur noch ein Treffer zum 5:0-Endstand hinzu. Die Fußballer, wenn man sie so nennen möchte, vom 1.FC Kaiserslautern hatten aber auch nur geringes Interesse am Spiel teilzunehmen und so packten die Jungs von GL und PI ihre Sachen zur 83. Minute, um den Heimweg nach Lautern anzutreten. Auf der Heimseite herrschte gerade in der ersten Halbzeit endlich mal wieder gute und zufriedenstellende Atmosphäre und so zog ab und zu die Gegengerade voll mit, in der zweiten Halbzeit schwächte die Stimmung dann aber doch ab, insgesamt war es jedoch eines unserer besseren Heimspiele. Nach Abpfiff wurde die Mannschaft noch gebührend gefeiert und nachdem alles verpackt war, ging es für viele nach Hause, um am nächsten Tag pünktlich auf der Matte zu stehen.


Und niemals vergessen: Auf nach Aue, 3 Punkte aus dem Schacht mitbringen!

24.09.2017 @ 13.12Uhr
Dienstag, 19.September 2017, siebter Spieltag in der zweiten Fußball-Bundesliga, ist das eigentlich euer Ernst? 650 Kilometer unter der Woche, Fick dich, DFB, fick dich, DFL! Man hat keine Wahl, vorher oder danach arbeiten ist nicht drin, also musste ne Krankheit, ne Geschichte für den Chef her oder mussten kostbare Urlaubstage dran glauben. Respekt natürlich an die, die zwei Stunden nach Ankunft in Berlin bei ihrer Arbeitsstelle standen.

Aber von Anfang: Wir entschieden uns, für den Haufen der es dann doch realisieren konnte zu fahren, den Weg mit 9ern zu bestreiten. So klingelte dee Wecker am besagten Morgen früh, um erstmal das Auto für den heutigen Tag zu holen. Ein alter, bekannter Wagen, der uns schon lange die Treue hält und uns quasi über die Autobahn schweben lässt, wir wissen was wir an ihm haben. So kennt man demnach auch den Vermieter, der uns mitteilte, dass der "Freund und Helfer" mehrfach bei ihm angerufen habe und wissen wollte, ob wieder Unioner das Auto gemietet haben. In diesem Sinne könnt ihr euch genauso ficken wie die Parteien im oberen Bereich dieses Textes. So haben wir uns zu einer sehr angenehmen Zeit treffen können und konnten auch pünktlich losfahren. Während der Fahrt lief alles wie immer, das Bier in den Rachen, der geschmiedete Plan in die Mülltonne und die Zeit rückte immer Näher zum Anpfiff. So passierte es dann, dass wir nicht pünktlich zum Anpfiff im Stadion sein konnten. Weitere 200 Unioner hatten ihren Platz im Gästeblock schon eingenommen und ihre Stimmen in Wallung gebracht. Unser Support war für die Anzahl schon ganz angenehm und machte echt Spaß. Ob ein Spiel unserer Jungs unter der Woche in Hamburg auch so aussehen würde? Egal! Zum Spiel brauchen wir sicherlich nichts zu sagen und auch die Heimseite kann unerwähnt bleiben. Es war beides eine Niederlage, obwohl das "Spitzenreiter" man dann doch hörte. Glückwunsch dafür und wäre der zweiten Liga zu wünschen, ein uninteressanter Gegner weniger. Jetzt haben wir ein freies Wochenende, denn uns wurde das nächste Spiel unter der Woche zugewiesen, diesmal am Montag. Reiz, kotz, bähhh.

Eisern Union









21.09.2017 @ 13.12Uhr
Sechster Spieltag und schon wieder Spitzenspiel, ausnahmsweise mal nicht gegen den aktuellen Spitzenreiter, aber doch gegen eine der nominell stärksten Truppen der Liga, nämlich Eintracht Braunschweig. Wie für uns gab es für die Gäste aus den vergangenen drei Partien keinen Sieg und so treten Union und die Eintracht derzeit etwas auf der Stelle und dominieren die Liga nicht nach Belieben, was man noch vor der Saison nach einem Blick in diverse Gazetten hätte vermuten können. Nun denn, in der Realität hieß es heute Siebenter gegen Neunter, für beide Mannschaften konnten nur drei Punkte zählen, um nicht frühzeitig den Anschluss zur Tabellenspitze zu verlieren. Einen würdigen Rahmen verlieh die Waldseite diesem Spiel mit einer Choreo, die aus einem Spruchband an der Dachkonstruktion ("WALDSEITE", mittig mit Union-Emblem und "Union Berlin"-Schriftzug) und einem Spruchband am Zaun ("BIS ZUM LETZTEN ATEMZUG") bestand. Noch während die Dachkonstruktion dem Dach entgegengekurbelt wurde, tauchten bereits rot-weiß-gelber Rauch und diverse Fackeln unsere Kurve in ein romantisches Licht.

Die Braunschweiger, von denen viele kurz vor Anpfiff noch im Stau rund um Berlin standen, verzichteten heute auf einen organisierten Support, auch weil viele Braunschweiger trotz Spielverlegung auf 19 Uhr das Stadion AdAF noch immer nicht erreicht hatten. Schade, denn der Anhang der Gäste ist immer mal für einen netten Auftritt gut.

Im Stau stand leider auch die erste Spielhälfte, beide Teams neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld, die Ateilung Attacke war auf beiden Seiten gänzlich abgemeldet, Fußball zum Abgewöhnen ist sicherlich noch nett beschrieben. Der Support auf unserer Seite angemessen, aber höchstens Durchschnitt.

Im zweiten Abschnitt wurde aus dem Irgendwasspiel dann tatsächlich ein richtiges Fußballspiel, bei dem es fortan auch richtige Torchancen gab und bei dem Union das klar bessere Team war. Folgerichtig korrigierte unsere Mannschaft in Person von Hedlund den Zwischenstand auf 1:0, 52 Spielminuten waren da absolviert und eigentlich sollten fast 40 Minuten Restzeit auch mal für ein weiteres Tor reichen, aber nur zehn Minuten nach der Führung fing Union sich den völlig unnötigen Ausgleich. Im weiteren Verlauf konnte Union trotz nun teils wirklich guter Unterstützung von den Rängen nicht mehr einnetzen, auch wenn Braunschweig das Fußballspielen nach dem 1:1 beinah einstellte und die Verwaltung desselben antrat. Schöne Scheiße, wieder besser gewesen, wieder nicht gewonnen. Aber egal, denn schon Dienstag gibt's in Sandhaufen die nächste Chance auf drei Punkte.

Und niemals vergessen: Eisern Union!


















15.09.2017 @ 13.12Uhr
Gespannt wartet man auf die Ansetzung der verhassten DFL um zu schauen, was der Spielplan bringt und zur Freude vieler wurde es ein Sonntagsspiel bei der Fortuna aus Düsseldorf.

Das alleine sorgt natürlich nicht für viel Freude, da man nun schon zu oft hier war um sich mit den 95er zu messen.

Für eine größere Abteilung der HammerHearts begann das Wochenende bereits Freitag mit dem Flug nach Köln, wo man nach leichter Verspätung schon von unseren Freunden aus Gladbach erwartet wurde. Immer wieder ein tolles Gefühl die Jungs zu sehen und mit Ihnen ins Wochenende zu starten. Am Samstag wurde also der Tag genutzt um Bundesligafußball zu schauen, ob das nun erfolgreich war soll jeder für sich entscheiden, die fette Party danach war es auf jeden Fall. So blickte man in zahlreiche leere Augen als man am nächsten Morgen in den Zug nach Düsseldorf stieg. Das Stadion erreichte man dann zusammen mit dem WET-Mob, wo man sofort begann den Zaun zu beflaggen und sich auf das Spiel einzusingen.

Insgesamt konnte man von einem durchschnittlichen Auftritt der Gäste sprechen, so gab es laute und intensive Minuten aber grade nach dem 1:0 war es einfach zu wenig, was aus dem Block der Rot-Weißen kam. Man ging also völlig verdient mit einem Rückstand in die Kabine. Die zweite Halbzeit begann mit einem Spruchband zum Thema Korruption und dass der DFB eben kein Saubermannimage hat und auch nicht im geringsten daran Interesse zeigt, die Vorfälle rund um die WM 2006 aufzuklären. Die Mannschaft entschied sich dann auch endlich das zu machen, wozu sie da ist, zum Fußballspielen. Nachdem das Spiel in der 78. Minute gedrehte wurde, kannte die Freude keine Grenzen mehr, schade nur, dass die Mannschaft danach das Fußballspielen wieder einstellte und die Fortuna in der Schlussminute den Siegtreffer erzielte. Mal wieder Punkte unnötig verschenkt! Die Mannschaft belohnt sich zurzeit einfach nicht für ihr Leistung, diese war grade in der ersten Halbzeit zwar ausbaufähig, jedoch hat man gesehen was für ein Potential in der Mannschaft steckt! Die Heimseite legte einen eher schwachen Auftritt hin und wird nicht lange in Erinnerung bleiben.

Nach dem Beladen unseres Busses wurden noch unser Freunde aus Gladbach verabschiedet und die Reise in die Hauptstadt konnte beginnen und endete in viel Alkohol und einigen Leichen zu später Stunde in Berlin.

Aber was soll es, Freitag gleich die nächste Chance auf drei Punkte!

Und niemals vergessen: Scheiß Fortuna!







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