23.12.2016 @ 13.12Uhr
Acht Tage vor dem Heiligen Abend traf man sich mit knapp 20000 anderen Leidensgenossen, um zum letzten Mal vor der Winterpause das Team der Eisernen beim Punktesammeln zu unterstützen.
Mit den Jungs aus Fürth schien ein Sieg kein zu hoch gestecktes Ziel für uns zu sein, denn diese standen tabellarisch nicht in direkter Schlagposition und der frisch gebackene Papa Toni Leistner stand nach einem Spieltag Babypause auch wieder auf dem Platz. Die Weichen waren gestellt für einen Erfolg, doch nahm man am Ende trotzdem den unnötigen Umweg Richtung Unentschieden, woran wohl nicht zuletzt auch eine Quotenfrau in Führungsposition eine Teilschuld hatte, vor allem jedoch die zu schlechte Chancenausbeute. Ein von der Schiedsrichterin abprallender Ball bereitete etwa 10 Minuten vor Schluss den Treffer zum Ausgleich für Fürth durch Joker Dursun vor und wertete damit Leistners Tor zum 1:0 in der 64. Minute etwas ab, zumindest in der Summe gesammelter Punkte.

Auf der Waldseite begann man heute mit der Eisern Union-Blockfahne als Intro. Lustig und ernst zugleich erwies sich die Erkenntnis darüber, dass das skandieren von „Schiri, du Fotze“ noch politisch unkorrekter war, als grundsätzlich ja eh schon. In der 39. Minute zeigten wir einen Spruchband für einen Herrn der Sachsenadler, dem gesundheitlich schwere Tage bevor standen und stehen. Auch an dieser Stelle wünschen wir nochmal gute Besserung. Ein weiterer Spruchband thematisierte die Thematik "rund" ums Unionlogo und abgewandelte Varianten davon. Zu kurzer Unruhe im Block führte eine nicht über zu bewertende Meinungsverschiedenheit, die wohl vor allem dem Alkohol zuzuschreiben ist. Wenn man wirklich nur zum Komasaufen zu Union kommt, helfen wir natürlich auf Anfrage gern mechanisch nach. Ein wenig mehr Selbstkontrolle des geneigten Stadionkonsumenten und ein gewisses Bewusstsein für das Wesentliche beim Gang zu Union wären wünschenswert und gehen als Appell auch über die betroffene Person hinaus in viele Richtungen.
Der Gästeanhang mit etwa 300 Leuten muss heute nicht außerordentlich detailliert erwähnt werden. Der Auftritt war wohl Fürther Standard und somit kein Hit, aber in Ordnung.

Und niemals vergessen…
…Schlanker, bleib Eisern
21.12.2016 @ 13.12Uhr
Auf zum letzten Auswärtsspiel der Saison, bei dem nach Sandhausen gleich der nächste Megakracher auf uns wartete. Ironie Off!
Am ungeliebten Freitag wartete in Baden-Württemberg Heidenheim auf die Ostberliner Faninvasion, die am Ende mit etwa 300 Gästen leider alles andere als eine solche war. Wat soll's, am Ende können wir sicher sagen, dass wir aus der Situation das Beste getan haben. Der Support war zwischendurch halbwegs ansprechend und das ist aufgrund der deftigen 0:3-Klatsche doch eine Erwähnung wert. Besonders der Endspurt hat echt Spaß gemacht und endete nach einer stabilen Party erst etwa eine dreiviertel Stunde nach Spielende. Heidenheim zu Spielbeginn mit einer ganz netten "Avanti FCH"-Choreo, sonst als Provinzclub nicht weiter erwähnenswert.
Mit Fürth wartet jetzt eine letzte Etappe auf dem langen, aber unterhaltsamen,
Weg zur Winterpause und dann heißt es für Mannschaft und uns neu durchstarten. [...]denn eines sind wir bis zum Tod - Unioner!
19.12.2016 @ 13.12Uhr
An einem scheißverfickten Montag hieß es für unseren 1. FC Union: Löwen jagen! Der Tabellenführer aus Braunschweig gab sich die Ehre im Stadion an der Alten Försterei und Union musste, soll in dieser Saison nach oben wirklich was gehen, heute gewinnen und den Sieg in Sandhausen am vorvergangenen Sonntag veredeln. Der Gästepöbel, mit zu knapp zwei Dritteln vollem Block, und wir verzichteten aufgrund des unsäglichen Wochentages auf optische Aktion zu Spielbeginn. Die Stimmung auf unserer Seite guter Heimschnitt, teilweise auch etwas lauter, der Wessianhang mit insgesamt vernünftigem Auftritt und ein paar Mal zu hören. Das Spiel gab (un-)interessanterweise ein gänzlich anderes Bild ab - große Teile der ersten Halbzeit waren von beiden Teams schwere Fußballkost. Allerhöchstens eine Szene ist beim Schreiben dieser Zeilen noch halbwegs in Erinnerung. Aber auch kaum der Rede wert.

Auch den Start in Halbzeit Zwo gingen beide Mannschaften mäßig an, bis der Ball in der 52. Minute aus dem Nichts an den Innenpfosten Unions klatschte. Das brachte endlich etwas Fluss in die Partie, bereits vier Minuten später spitzelte Hedlund den Ball nach schöner Vorarbeit ins gegnerische Eck, 1:0 Union! Stimmung auf der Waldseite nun wirklich gut, bis in der 82. Minute der Ball zum erlösenden 2:0 im Gästetor zappelte. Der im Anschluss angestrebte Wechselgesang mit der Gegengerade klappte leider nur bedingt, da muss insgesamt wieder mehr Pfeffer rein!

Nach dem Spiel wurden unsere Mannen gebührend gefeiert, im Anschluss ging es für viele fix ins Bett, manch einer gönnte sich ob des Sieges und Platz 4 aber noch ein bis alle Bier.

In diesem Sinne: Eisern Union!
17.12.2016 @ 13.12Uhr
An einem Sonntag sollte es uns mal wieder in den tiefen Südwesten der Republik treiben, genauer gesagt in das kleine Dörfchen Sandhausen. Noch nie gehört? Nix verpasst!
Aufgrund der tabellarischen Situation und auch mit dem Wissen, dass wir in Sandhausen noch nie gewonnen haben, ein wichtiges Spiel für unsere Mannschaft.
Wir wählten die Anreise per 9er, die Hinfahrt verlief unproblematisch und so erreichte man frühzeitig den Ort des Geschehens, stellte auf einem Seitenparkplatz die 9er ab und schon ging es Richtung Stadion.
Hier fanden alle Materialen problemlos den Weg ins Stadion, generell waren die Ordner sehr entspannt, nur ein unverbesserlicher Ordner machte sich die ganze Zeit an den Zauhnfahnen zu schaffen, aber auch dieser raffte nach einer Ansage, dass er das lieber lassen sollte.

Zum Intro gab es rot-weiße Fähnchen und ein Spruchband für unsere Sektion Stadionverbot, die leider unerwarteten Zuwachs bekam. Bleibt standhaft, Männers!!!!
Auf dem Rasen begannen unser Fußballer auch gleich, den Gegner ordentlich zu bearbeiten und so gingen wir durch ein Traumtor in Führung und konnten diese auch bis zum Ende behaupten.
So feierten wir den ersten Auswärtssieg in Sandhausen.

Die Stimmung des Auswärtshaufens, dieser betrug in etwa 500 Mann, war unterer Durchschnitt und sicherlich kein Highlight in der Saison, grade in Halbzeit eins kam viel zu wenig und nur selten machte der ganze Block mit. Zur zweiten Halbzeit besserte sich das ganze, ohne aber wirklich Bäume auszureißen.

Nachdem die Materialien verpackt waren und die Heimreise begann, konnte man auch noch schnell einen Blick auf den neuen großen Fußballkonflikt der Republik werfen. So ließen ein paar Sinsheimer der heimischen Szene ein doch sehr schönes "Hure SVS" an einer Garage da.
Nur gut, dass wir das nicht noch öfter dieses Jahr sehen müssen. In den späten Abendstunden erreichte der Tross dann doch glücklich und zufrieden die Hauptstadt.

Und niemals vergessen!!!!
14.12.2016 @ 13.12Uhr
Dieses Spiel stellte schon im Vorfeld eines der Highlights der Saison dar, da der VfB nicht nur sportlich ganz oben mitspielt, sondern die Stuttgarter Fanszene wohl die Stärkste im süddeutschen Raum ist. Dementsprechend war die Vorfreude groß, im Gegensatz zu einigen anderen Käsevereinen, die sich in der Liga tummeln. Groß vorbereitet wurde für die Partie allerdings nichts und so galten die üblichen Treffs als Anlaufstelle auch für diesen Spieltag.
Im Stadion präsentierte die Schwabenkompanie zum Intro eine sehr schlichte, aber schicke 10-Jahres-Choreo. Ebenfalls zu überzeugen wusste der Tifo-Einsatz mit Fahnen, Schals und ab und an mal einigen Doppelhaltern über die kompletten 90 Minuten. Die Zaunbeflaggung stand dem in nichts nach und zählt definitiv zu den besseren in unserem Gästeblock.
Der Support dagegen war nicht übel, aber reißte nun auch nicht vom Hocker. Ob die Erwartungshaltung generell einfach zu hoch war oder der Gästemob von zugezogenen, schwäbischen Yuppieschweinen verwässert wurde, lässt sich schwer sagen. Letztendlich hatte man sich von der Cannstätter Kurve einfach mehr erhofft.

Auf unserer Seite war der Support durchschnittlich bis gut, auch abhängig vom Spielverlauf, welcher zu Beginn wieder uniontypisch verlief, da es nämlich schon in der 3. Minute in unserem Kasten klingelte. Glücklicherweise drehte Union im Laufe des Spiels auf, glich aus und hätte in der Schlussphase fast sogar den Dreier perfekt machen können. Schade, aber da sich unsere Mannschaft in der Vergangenheit gegen Spitzenteams immer schwer getan hat, kann man mit diesem Punkt nicht unzufrieden sein.
Erst richtig interessant wird es, insbesondere für unsere Gruppe, im Rückspiel in Stuttgart. Liegt das letzte und einzige Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft vom VfB sieben Jahre zurück, bei dem lediglich ein Bruchteil unserer heutigen Gruppe mit dabei war.
Bis dahin heißt es eisern bleiben.
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